Wie du als hochsensibler Mensch deine Vision eines erfüllten Lebens findest und sie Realität werden lässt.

    Interview mit Coach Celina Stobbe

    Coach Celina Stobbe zog einmal um die Welt, um ihrer inneren Stimme und ihrem Weg zu folgen. Den Mut, die Selbstliebe und die Weisheit, die sie dabei gewonnen hat, haben sie zu der Frau gemacht, die sie heute ist. Wie auch du dein Leben nach deinen Vorstellungen ausrichten kannst, verrät dir Celina in diesem Interview.

    Celina, wie hat dir dein Umzug nach Kanada geholfen, noch mehr bei dir selbst anzukommen?

    Dadurch, dass ich anfangs keine Arbeitserlaubnis hatte, hatte ich sehr viel Zeit in mich zu gehen, Bücher zu lesen, YouTube-Channels zu verfolgen und mir dabei vorzustellen, wie ich mein Leben gestalten möchte. Ich wusste bereits zuvor, dass ich nicht im klassischen Bürojob arbeiten möchte. Die Tatsache, dass mir mein erstes kanadisches Visum sowieso nicht erlaubte, in dem von mir gelernten Medienberuf zu arbeiten, durfte ich mich voll und ganz auf meine Passion des Coachings, der Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität konzentrieren. Ich bin nicht die Person, die Löcher in die Wand starrt und musste etwas Sinnvolles tun.

    Was hat dich dazu bewegt Life Coach zu werden?

    Die Tatsache, dass sich in mir selbst durch Selbstreflektion, Persönlichkeitsentwicklung, innere Heilung und Spiritualität unglaublich viel verändert hat. Ich bin als Teenager und junge Erwachsene an Anorexie und Depression erkrankt. Beides hat sehr viel damit zu tun, wie ich mich selbst und die Außenwelt wahrgenommen habe. Ich hatte unglaublich stark mit toxischen Gedanken zu kämpfen, wobei mir Yoga und Mediation geholfen haben, wieder in Balance zu kommen. Ich habe mich so unglaublich lange nicht richtig gefühlt und keinen Sinn in der Existenz gesehen. Dazu fühlte ich mich oft ungeliebt und einsam. Natürlich spielen hier noch viele andere Dinge mit hinein wie beispielsweise familiäre Hintergründe.

    Was mich daher wirklich inspiriert hat loszugehen, war der Wunsch, anderen diese Gedanken zu ersparen oder es ihnen möglich zu machen, schneller unabhängig von diesen Programmierungen und selbsterniedrigenden Gedanken und dem Glauben an Perfektionismus zu werden. ‚Ich bin genug’ und ‚Ich bin nicht meine Gedanken’ sind zwei neue Glaubenssätze, die mein Leben komplett verändert haben. Ich habe verstanden, dass die Außenwelt ein Spiegel meiner Innenwelt ist. Wenn ich Verantwortung für meine Gefühle und Erfahrungen übernehme, kann ich sie positiv gestalten. Das sollte jeder wissen und deswegen tue ich diese Arbeit.

    Wie würdest du deine Mission als Life Coach beschreiben?

    Große Frage! Meine Mission ist es, dazu beizutragen, eine liebevollere, erfülltere und schönere Welt zu schaffen. Und das beginnt nun mal bei jedem*r Einzelnen von uns! Zum einen glaube ich, dass es nicht „die eine Formel“ für ein erfülltes Leben gibt. Das bedeutet für jeden möglicherweise etwas ganz anderes.

    Für mich bedeutet es, früh aufzustehen, zu meditieren, sechs Stunden am Tag zu arbeiten, jeden Tag einen Spaziergang mit meinem Hund und meinem Partner zu machen, am Wochenende in die Natur oder aufs Land zu fahren. Außerdem möchte ich täglich Inhalte kreieren, die Anderen Wege eröffnen. Ich wünsche mir täglich mehr ich selbst zu sein und für meine Träume loszugehen. 

    Ich bin hier, um zu zeigen, dass das Leben einem nicht einfach passiert und man nicht aufs Glück warten kann, wie ich es selbst lang getan habe, sondern man sein Glück aktiv findet. Ich bin der Überzeugung, dass ein bewusster Lebensstil über Lifestyle hinausgeht. Es geht vor allem auch darum, im Inneren zu heilen und Blockaden zu lösen. Und genau dafür bin ich da!

     

    Wie stellst du dir die Welt konkret als liebevollen und sicheren Ort vor, an dem jede*r dazu ermutigt wird seine Bestimmung zu leben?

    Große Frage! Zum einen glaube ich, dass es nicht „die eine Formel“ für ein erfülltes Leben gibt. Das bedeutet für jeden möglicherweise etwas ganz anderes.

    Für mich bedeutet es, früh aufzustehen, zu meditieren, sechs Stunden am Tag zu arbeiten, jeden Tag einen Spaziergang mit meinem Hund und meinem Partner zu machen, am Wochenende in die Natur oder aufs Land zu fahren. Außerdem möchte ich täglich Inhalte kreieren, die Anderen Wege eröffnen. Ich wünsche mir immer mehr und angstfrei ich selbst zu sein und für meine Träume loszugehen.

    Wenn es aber darum geht, wie ich mir die Welt als Gesamtes als einen liebevollen Ort vorstelle, geht es mir vor allem um eines: Gemeinschaft und Gegenseitiges Empowerment. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle mit einem bestimmten Geschenk, einem Talent oder einer Fähigkeit auf diese Erde gekommen sind, die zum Allgemeinwohl beitragen soll. Es ist ein sehr altruistischer Ansatz, aber ich denke, darin liegt genau die Kraft, etwas ganz Außergewöhnliches zu erschaffen. Ich stelle es mir als eine Lebensart vor, in der wir in kleinen Communities leben und jede*r seiner Leidenschaft folgen darf. Eine Person liebt es, im Garten zu sein und Gemüse anzubauen, eine Andere liebt Kinderbetreuung und tut dies für die Community, eine weitere Person ist Heiler*in oder Homöopath*in und beschäftigt sich mit Pflanzenheilkunde, jemand anderes liebt es Lebensweisheiten und Ratschläge zu erteilen. Mein Gedankengang ist möglicherweise noch nicht zu 100 Prozent ausgereift, aber so in etwa stelle ich mir eine funktionierende Gesellschaft vor. Dazu gehört natürlich auch der Respekt für die Pflanzen- und Tierwelt.

    Was ist deiner Meinung nach essentiell wichtig, wenn es darum geht, die eigene Vision eines erfüllten Lebens zu leben?

    Es ist zunächst wichtig, in sich selbst hinein zu schauen. Sich zu fragen „Was möchte ich eigentlich?“, anstatt zu fragen „Was erwarten meine Eltern von mir? Was erwartet mein Partner von mir? Was machen Andere?“. Wir leben heute in einer so besonderen Zeit, in der uns so vieles möglich gemacht wird, in der wir als Individuen die Kraft haben, etwas in der Welt zu verändern. Grenzen, die setzen wir nur uns selbst. Die einzige Person also, die uns davon abhalten kann, ein erfülltes Leben zu leben sind einzig wir selbst! Und nur wir selbst können eine Veränderung in Gang bringen und unser Glück selbst in die Hand nehmen.

    Welche konkreten Schritte hast du unternommen, um deine Träume Realität werden zu lassen?

    Ich habe mir nie wirklich sagen lassen, wo der Weg hingehen soll und war schon immer etwas unkonventioneller orientiert. Schon als Kind habe ich ‚mehr‘ im Leben gesehen und sehr häufig darüber nachgedacht, wie krass es eigentlich ist, dass wir wir sind. Also wir selbst, in unseren Körpern als Menschen auf dieser Erde.

    Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas viel Größeres auf mich wartet, als die Jobs im Verlag oder der Werbeagentur, die ich vor einigen Jahren noch hatte. In Praktika und Jobs habe ich immer wieder erlebt, wie unerfüllend und langweilig es nach einer Zeit für mich wurde. Nachdem ich dann selbst mit einer psychischen Krankheit zu kämpfen hatte, während der meine Empathie und Selbstreflexion gereift sind, ging der Weg immer weiter Richtung Persönlichkeitsentwicklung und letztlich Spiritualität.

    So habe ich gelernt, mehr auf meine Intuition zu. Die hat mich erst nach Bali gebracht, wo ich meinen jetzigen Partner aus Kanada kennenlernte. Nachdem ich mein Studium in Deutschland fertig hatte, hat es mich dann nach Kanada gezogen und so wohne ich hier glücklich auf Vancouver Island und arbeite an meinen Coachingprogrammen. Ich bin der festen Überzeugung, dass all das eben auch passiert ist, weil ich dieser inneren Stimme gefolgt bin, die mir sagte, ja da drüben wartet etwas ganz Großes auf dich.

    Wie möchtest du Menschen dabei unterstützen, in ihre Kraft zu kommen?

    Ich finde mit meinen Coachees unter anderem heraus, was ihr Herz wirklich von diesem Leben will und warum sie der Stimme ihres Herzens noch nicht folgen. Zu meiner Arbeit gehört es, sehr tief in Glaubenssätze zu blicken und alte Blockaden zu lösen, die vom Leben im „higher self“ abhalten. Wenn das geschehen ist, stellen wir einen Master-Plan auf, in dem wir uns von kurzfristigen zu langfristigen Zielen durcharbeiten.

    Dazu gehören unter anderem Fragen wie: Wie möchte ich mich die meiste Zeit fühlen? Wie möchte ich mit mir selbst umgehen? Wie möchte ich mit anderen umgehen? Wo möchte ich arbeiten? Wie sieht mein Alltag aus? Wo fahre ich in den Ferien hin? Das alles ist sehr individuell und geht ins Detail, aber nur so lassen sich eben Langzeitziele und Identitäts-Transformation erreichen. Denn Identität ist überhaupt nichts Angeborenes. Es ist vielmehr eine gesellschaftliche und familiäre Programmierung und die gilt es für mich zu knacken. Dabei helfen dann wundervolle Techniken wie EFT und Hypnose, die ich unglaublich gern anwende. Sie sind so kraftvoll!

     

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    Mithilfe der Coaches, Trainer*innen und Expert*innen,
    die dir hier ihre Angebote vergünstigt zur Verfügung stellen.


    Celina Stobbe

    Celina in drei Worten: idealistisch, emotional, emphatisch

    Celina ist Life Coach und brennt dafür Menschen in ihre Selbstliebe und Freiheit zu begleiten, indem sie mit dir an deiner Verbindung zu dir selbst arbeitet und dich mit deiner dir innewohnenden Spiritualität verbindet.

    Hier kommst du zu Celinas Website, zu Gratis-Content und zu ihrem Instagram Account.

     

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