Warum ich mir ab heute noch mehr erlaube Verbindungen einzugehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen

    + Tipps, wie du besser Hilfe von anderen annehmen kannst

    Eigentlich würde ich mich als Teamplayerin bezeichnen. Ich liebe Menschen und umso mehr das Zusammenarbeiten mit ihnen. Im Team zu arbeiten bedeutet für mich zu teilen, zu helfen, Verbindung herzustellen und zu wachsen. Und genau das liebe ich ja eigentlich so am Leben. Das Geben und Nehmen, den Austausch und das was daraus erwachsen darf.

    Allerdings gibt es da eine Sache, die ich bisher nur sehr schlecht konnte. Ich würde es fast schon als Schutzmechanismus bezeichnen, den ich immer bewusster wahrnehmen konnte. Ich wollte mich lange Zeit nicht auf Hilfe einlassen, ich dachte ich kann das allein besser und sowieso schneller und richtiger, weil ich mich selbst ja am besten kenne. Wozu also Hilfe in Form von anderen Menschen einbeziehen, denen ich dann mühsam erst immer wieder meine Geschichte erzählen muss, in der Hoffnung, dass ich verstanden werde und mich nicht verurteilt fühle?

    Und erschreckenderweise ist das genau das, was ich ja eigentlich so am Leben liebe und anderen Menschen so unglaublich gerne gebe. Die Hilfe, das Zuhören, das gemeinsame Wachsen und Vertrauen gewinnen.

     

    Ich bin Verbindungen nur soweit eingegangen, wie es sich für mich sicher und bequem angefühlt hat. Ich bin in meiner Komfortzone geblieben. Und das obwohl ich weiß, wie wichtig es ist, sich weiter zu entwickeln und auch mal aus seiner eigenen Komfortzone auszutreten.

     

    Denn irgendeine Stimme in meinem Kopf hörte ich immer wieder zu mir sagen, Laura du musst das allein schaffen, sonst hast du versagt, sonst warst du nicht stark und gut genug. Und weißt du was? Ich habe dieser Stimme so lange Glauben geschenkt, so lange zugehört, bis ich nicht mehr konnte. Alles mit sich selbst auszumachen kann nämlich teilweise ziemlich anstrengend sein, aber das weißt du ja sicherlich schon.

    Umso schöner ist es, dass ich in letzter Zeit immer wieder erleben durfte, wie schön und bereichernd es ist Ja zu sagen, wenn Hilfe in mein Leben treten möchte. Ich lerne, wie viel Spaß es macht und wie sehr es mich bereichert, über meinen eigenen Schatten zu springen. Da sind so viele neue Gedankengänge und Ideen, die durch Mithilfe von anderen großartigen Menschen anfangen in mir zu wachsen, so viele neue Sichtweisen, die ich außer meinen eigenen zusätzlich in Betracht ziehen kann.

     

    Ich lerne, wie entspannend es sein kann, Abstand von mir selbst zu nehmen. Und wie glücklich und zufrieden Andere sind, wenn ich mir von ihnen helfen lasse, denn dann können sie mir in dem Moment etwas von sich schenken.

     

    Ich merke, es geht auch hier immer wieder um ein Geben und Nehmen, um die Balance dazwischen. Es geht ums Öffnen für Neues und das wird nun mal oft von außen an uns herangetragen und muss nicht alles hart erarbeitet aus uns selbst heraussprudeln. Ich weiß jetzt ich darf mich trauen, mich zeigen mit all meinen Gedanken und Gefühlen. Und wenn ich von hier aus mit anderen zusammenarbeite, geht es noch bunter und ereignisreicher vorwärts, als ich mir jemals erträumen konnte.

    Diese Zeilen sollen also ein klarer Mutmacher sein, dich auf den Weg zu machen. Dich mitzuteilen, deine Arme auszustrecken und dein Leben in deine eigenen Hände zu nehmen. Und das nicht allein, sondern in Verbindung. Gemeinsam größer werden, denn du hast noch so viel vor dir, so viele Abenteuer und Möglichkeiten, die gelebt werden wollen. Und geteilte Freude ist ja bekanntlich die größte Freude. Also trau dich!

     

     

    Dir geht es ähnlich wie Laura? Du möchtest etwas in deinem Leben verändern?
    Lass dich dabei unterstützen! Mithilfe der Coaches, Trainer*innen und Expert*innen,
    die dir hier ihre Angebote vergünstigt zur Verfügung stellen.


     

    Fair Coach Empfehlung:

    Diese Coaches können dir dabei helfen, Hilfe anzunehmen und Veränderung zu bewegen.

    Amelie Schomburg, Hilfe bei Stress und Herausforderungen
    Annett Schulz, Coaching für Entspannung und Balance

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Jetzt im Mitgliederbereich anmelden und passende Coachingangebote finden:

     

     

    Über die Autorin

     

    Laura Federico, Studentin und Yoga-Lehrerin, Blogmanagerin Fair Coachings

    Laura wohnt in ihrer Wahlheimat Hamburg und studiert dort Pädagogik und Betriebswirtschaft. Schon lange interessiert sie sich für die Themen Astrologie, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Spiritualität. Außerdem ist sie Yogalehrerin und teilt unter @laurajulief auf Instagram, was sie persönlich bewegt.

     


    Lauras Tipps, damit du Hilfe besser annehmen kannst:

    Es gibt ein paar konkrete Ideen, die mir dabei geholfen haben, mich zu öffnen und diese möchte ich gerne abschließend noch mit dir teilen:

    1
    Mehr Köpfe - mehr Ideen

    Ich versuche daran zu denken, auf wie viele andere Gedankengänge, Ideen oder Lösungen andere Menschen kommen können, auf die ich allein vielleicht gar nicht gekommen wäre. Jede*r von uns ist anders und kann sich aus den jeweils einzigartigen Blickwinkeln heraus mitteilen. Meistens siegt dann mein Interesse für andersartige Ideen und Inhalte anderer Köpfe und ich freue mich richtig darüber, neue Gedankengänge zu verfolgen.

    2
    Verbinde dich mit deinem Herzen

    In Momenten, in denen ich denke Hilfe nicht zu verdienen oder alles allein schaffen zu müssen, verbinde ich mich mit meinem Herzen, zum Beispiel indem ich meine Aufmerksamkeit auf meinen Herzraum lenke oder ein paar Mal tief in meinen Brustkorb einatme. Wenn ich mich mit meinem Herzen verbinde, spüre ich wie sich meine rasenden Gedanken und Denkmuster relativ schnell beruhigen und ich aus einem Gefühl von Verbundenheit mit meinem wirklichen Selbst heraus handeln darf. Mein Herz weiß, dass ich Hilfe und Verbindung offen annehmen darf.

    3
    Frage Menschen um Hilfe, und du machst ihnen eine Freude

    In einem Buch des wunderbaren John Strelecky habe ich diese großartige Textstelle entdeckt: „Was löst es in Dir aus, wenn Du jemandem helfen kannst? Freude? Weshalb lässt Du diese Freude dann nicht auch anderen zuteilwerden, indem sie Dir helfen dürfen?“. Wenn ich mich also dabei ertappe, Hilfe ablehnen zu wollen, versuche ich mir diese Fragen immer wieder zu vergegenwärtigen.

    • Show Comments

    Your email address will not be published. Required fields are marked *

    comment *

    • name *

    • email *

    • website *